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Internationales Engagement

 

Mir liegt ein weltoffenes, solidarisches und nachhaltiges München sehr am Herzen. Das Engagement für internationale Gerechtigkeit ist ein wichtiger Bestandteil verantwortlicher Stadtpolitik. Dafür müssen wir über den eigenen Tellerrand hinaus blicken, denn Kommunalpolitik und die Auswirkungen des eigenen Handelns enden nicht an den Stadtgrenzen. Fairer Handel, Klimaschutz, und kommunale Entwicklungszusammenarbeit sind wichtig, damit die Stadt München ihren Beitrag für eine gerechtere Welt leisten kann, denn „von München soll kein Schaden für die Welt ausgehen“.

Unter meiner Federführung haben wir eine verantwortungsvollere Einkaufs- und Vergabepraxis in der Stadtverwaltung etabliert. Hier nimmt München deutschland- wie europaweit eine vielbeachtete Vorreiterrolle ein.

Mit der Einrichtung des Eine Welt Hauses haben wir einen Ort in München geschaffen, in welchem interkulturelles und entwicklungspolitisches Engagement zusammen läuft.

Seit Beginn meiner Amtszeit ist es mir wichtig im regelmäßigem Dialog mit den Eine Welt Gruppen und ihrem Dachverband, dem lokalen Nord Süd Forum München e.V., zu stehen, um über kommunale Handlungsmöglichkeiten zu beraten und gemeinsame Themenschwerpunkte zu identifizieren.

Seit Ende 2008 gehört zu meinem Büro die Stelle für internationale Angelegenheiten. Sie ist zuständig für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit in München, also die Kooperation mit und die Unterstützung von Organisationen und Projekten in sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie ist außerdem für lokale und überregionale entwicklungspolitische Akteure eine wichtige Anlaufstelle und veranstaltet für die Vernetzung der Münchner Eine Welt Akteure die entwicklungspolitische Börse und einen Fachaustausch. Neben professionellen Entwicklungsorganisationen, Vereinen, Schulen, Unternehmen kooperiert sie auch mit Kirchengemeinden. Besonders freut es mich, dass auch immer mehr Migrantinnen und Migranten zu unseren Kooperationspartnern zählen, die aufgrund ihrer sprachlichen und kulturellen Kompetenz, Kontakte und Ortskenntnisse wichtige Beiträge leisten.

Die Stelle für internationale Angelegenheiten kooperiert außerdem mit unseren Partnerstädten Harare und Kiew – mit den Stadtverwaltungen, um sie bei der Erfüllung ihrer kommunalen Aufgaben zu unterstützen, aber auch mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, die mehr Demokratie einfordern oder eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben wollen. Daneben pflegen wir zahlreiche Projektpartnerschaften, z.B. die Klimapartnerschaft mit dem indigenen Volk der Ashaninka im peruanischen Regenwald oder mit Kapstadt oder Einzelprojekte wie zum Beispiel Schulungen von Facharbeitern im rumänischen Timisoara durch Mitarbeiter der Münchner Stadtentwässerung.



 

 

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