Ambulant vor stationär
Als Vorsitzender des städtischen Gesundheitsausschusses setzt sich Hep Monatzeder für eine Gesundheitspolitik ein, bei der sowohl Prävention, also die Vermeidung von Gesundheitsrisiken, als auch die Stärkung des Selbsthilfe-Ansatzes im Vordergrund stehen. Deshalb wurden in den vergangenen Jahren z.B. stadtteilorientierte Gesundheitsangebote forciert.
Es gilt, gleiche Gesundheitschancen für Menschen aus unterschiedlichen Schichten, aus unterschiedlichen Kulturkreisen und unterschiedlichen Geschlechts durchzusetzen. Insbesondere müssen die Gesundheitschancen für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Schichten verbessert werden. Ebenso interkulturelle Gesundheitsangebote sowie Einrichtungen zur Förderung von Frauengesundheit werden in München zügig ausgebaut.
Auch in der Gesundheitspolitik müssen die Betroffenen selbst viel stärker in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden. In der Städtischen Klinikum München GmbH wurden in den vergangenen Jahren deshalb die Patientenrechte gestärkt, eine Verbesserung der Patientenberatung durchgesetzt.
In der Psychiatriepolitik wurde in den vergangenen Jahren ein dichtes und qualifiziertes Netz von ambulanten Strukturen geschaffen, um eine wohnortnahe Versorgung psychisch kranker Menschen zu gewährleisten. Der Grundsatz "ambulant vor stationär" wird auch in Zukunft konsequent umgesetzt und ausgebaut.
Zu einer vorbeugenden Gesundheitspolitik gehört auch ein stärkerer Verbraucherschutz und die Förderung ökologisch erzeugter Lebensmittel. Die Grünen haben beantragt, dass Verbraucherschutz und der Einsatz gesunder Lebensmittel in Kindergärten und Schulen zukünftig einen höheren Stellenwert erhalten.




