Der Wind bläst auch in München: Für eine neue Energiepolitik!
Hep Monatzeder: "Die gute Zwischenbilanz zeigt deutlich, dass es eine goldrichtige Entscheidung war, ein Windkraftrad auf dem Müllberg zu errichten. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Mit einem sehr gut funktionierenden Windrad, etlichen Solaranlagen und diversen Wasserkraftwerken ist München auf dem besten Weg in diese Zukunft."
Wer von der Autobahn aus Richtung Nürnberg kommt wird in Fröttmaning, an den Toren der Landeshauptstadt, schon von weitem ein nicht zu übersehendes Symbol für eine zukunftsfähige Münchner Energiepolitik wahrnehmen: das große Windrad, das im Frühjahr 1998 auf dem sog. Fröttmaninger Müllberg in Betrieb genommen wurde. Gegen anfangs viele Widerstände hat Hep Monatzeder für diese Windkraftanlage gekämpft und sie schließlich auch durchgesetzt. Eine Bilanz der vom Windrad erzeugten Strommenge zeigt, dass die Befürchtungen der Skeptiker nicht eingetreten sind: Die Anlage leistet tatsächlich das, was man sich von ihr versprochen hatte.
Um eine Aussage über die Qualität des Standortes Fröttmaning zu erhalten, wurde der Stromertrag in Fröttmaning mit den Erträgen von 2.800 Windanlagen in Deutschland verglichen. Ergebnis war schon nach dem ersten Betriebsjahr, dass es sich bei dem Fröttmaninger Standort um einen überdurchschnittlichen Binnenlandstandort handelt.
Auch einen direkten Vergleich mit anderen 1,5 Megawatt-Anlagen braucht dieses markante Münchner Wahrzeichen nicht zu scheuen: Die monatlichen Stromerträge in München sind meistens sogar höher als bei den Windkraftanlagen in Denkendorf und Sassendorf.





